Respekt - Vertrauen - Menschlichkeit



Voraussetzungen

 


Voraussetzung für die Ambulante Psychiatrische Pflege ist eine Verordnung Häusliche Krankenpflege. Zusätzlich muss vom Arzt ein schriftlicher Behandlungsplan erstellt werden. Zusammen mit dem vom Pflegedienst geschriebenen Pflegeplan, werden diese Unterlagen bei der Krankenkasse des Patienten durch den Pflegedienst eingereicht.

Ambulante Psychiatrische Pflege muss durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Psychiatrie, Neurologie, Nervenheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie oder für psychosomatische Medizin und Psychotherapie verordnet werden.  Maximal können 14 Einheiten pro Woche über den gesamte Verordnungszeitraum von vier Monaten verordnet werden.Die Erstverordnung dürfen durch niedergelassenen Fachärzten für längstens 14 Tage ausgestellt werden. Die Folgeverordnung kann dann für den gesamten Zeitraum der ambulanten Betreuung ausgestellt werden.

Bei Patienten, die aus der Klinik direkt in die Ambulante Psychiatrische Pflege übergeleitet werden, beträgt der Ausstellungszeitraum der Erstverordnung 7 Tage. Danach erfolgt die Folgeverordnung durch den niedergelassenen Facharzt oder eine psychiatrische Institutsambulanz (PIA).

Bei einer gesicherten Diagnose durch einen Facharzt für  Psychiatrie, Neurologie oder für psychosomatische Medizin, die nicht älter als vier Monate ist, kann der Hausarzt die Ambulante Psychiatrische Pflege für längstens sechs Wochen verordnen.

Auf Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses vom 19.07.2018 und nach Erscheinen im Bundesanzeiger im Oktober des gleichen Jahres, sind Änderungen bezüglich der verordnungsfähigen Diagnosen für psychiatrische häusliche Krankenpflege vorgenommen worden. Danach kann bei psychisch schwer Erkrankten aus dem Diagnosebereich F00 bis F99 psychiatrische häusliche Krankenpflege verordnet werden. Für Erklärungen und Hinweise hierzu stehen wir jederzeit zur Verfügung.